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Alexander Dacos Portfolio » Bildpositionierung

Bildpositionierung

Die Bildgestaltung ist das A und O in der Photographie.

Bei vielen Bildern werden die wichtigen Bildelemente im sogenannten goldenen Schnitt positioniert.
Nicht immer hat man die Zeit ein Bild bei der Aufnahme optimal auszurichten – doch mit Hilfe von Photoshop lässt sich die Positionierung des Bildelements kinderleicht verschieben und ganz ohne Pixelverlust. Wie das geht erfahrt Ihr hier:

Zuerst öffnen wir das zu bearbeitende Bild (hier eine wunderbare Rose):

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Nun erstellen wir eine Ebenenkopie. Dazu drücken wir STRG+J

Auf diese Ebene wird der Verschiebungsfilter (Offset) angewendet. Diesen findet Ihr unter den sonstigen Filtern.

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In unserem Beispiel habe ich die Rose um 140 Pixel nach rechts verschoben. Somit habe ich sie aussermittig gesetzt und ungefähr in den goldenen Schnitt gelegt. Ich mache das ganz nach Geschmack. Das Problem was jetzt dabei entsteht ist, dass man das untere Bild sieht und eine hässliche Kante und Bildüberlappung entsteht. Um dieses Problem zu lösen bediene ich mich dem Rechteck-Auswahlwerkzeug und ziehe von oben nach unten ein Rechteck auf, ohne dabei das Blatt der Rose zu berühren.

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Jetzt kommt der Clou an der Geschichte. Wir drücken nun STRG+T (frei transformieren).
Man erhält nun “Anfasser” mit denen man die Auswahl verzerren kann. Ich bediene mich am linken mittleren Anfasser und ziehe diesen leicht über den Bildrand hinaus.

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Wie durch ein Wunder verschwimmt der Hintergrund recht angenehm. Natürlich ist er verzerrt, deshalb eignet sich diese Methode am Besten bei glatten Hintergründen – aber auch in unserem Bespiel wird man die Verzerrung am Endergebnis (ohne Vorkenntnis des Ursprungsbildes) nicht erkennen.

Nun drücken wir STRG+D und heben somit die Auswahl auf. Es kann vorkommen, dass eine senkrechte etwas dunkle Linie stehen bleibt. Um diese zu beheben geht man wie folgt vor:

bildpositionierung_5

Dazu wählen wir das Ausbesserungswerkzeug (ich nenne es die Klammer) und ziehen um die Linie eine Auswahl herum. Nun schieben wir die Auswahl ganz einfach nach links und lassen die Maus los und schon verrechnet Photoshop die Linie und wir haben ein wunderbares Ergebnis.

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Jetzt können wir wieder mit den Augensymbolen in der Ebenenpalette das Vorher/Nachher-Spielchen machen.

Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Als Variante kann man bei etwas schwierigerem Hintergrund die Transformierung auch individuell vornehmen.

Damit kein Strich beim transformieren entsteht, kann man eine weichere Auswahlkante wählen – ich wollte jedoch hier das Arbeiten mit dem Auswahlwerkzeug kurz zeigen.

Viel Spaß beim Ausprobieren

euer Alexander Dacos

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