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Alexander Dacos Portfolio » Reflektor

Reflektor

Reflektor „Fluch“ oder „Segen“

Es gibt Anschaffungen, die sich wirklich für einen Fotografen lohnen – ein Muss ist hier ein Reflektor. Aber welchen Reflektor brauche ich wirklich?
Das hängt natürlich vom Einsatzgebiet ab. Im Makrobereich werden Sie kaum mit einem riesengroßen Reflektor arbeiten und bei einer Ausleuchtung einer ganzen Person werden Sie kaum mit einem kleinen Reflektor vernünftige Ergebnisse erzielen können.

Deshalb empfehle ich zwei Reflektoren. Kaufen Sie sich zuerst einen 5’ in 1 Reflektor. Diesen Reflektor können Sie zusammenfalten und in ihren Fotorucksack stecken. Ich persönlich benutze den MultiDisc Reflektor von Photoflex, mit dem ich nur positive Erfahrungen gesammelt habe. Natürlich steht es Ihnen frei auch eine andere Marke zu kaufen, achten sie jedoch auf die „Leuchtkraft“ der reflektierenden Fläche. Lassen Sie die Finger weg von den „Billig“-Reflektoren – meistens können sie diese nach einem Jahr im Gebrauch wegwerfen. Nehmen Sie im Fachgeschäft ihrer Wahl Zeit und testen sie die Reflektionskraft, schließlich wollen Sie doch ein schönes Licht erhalten.

Hier sehen Sie ein Ergebnis vom Einsatz des 5’ in 1 Reflektors in Venedig. Die Sonne stand gut und mein Fotokollege Bertl http://www.foto-jost.de/ leuchtet von rechts die Masken wunderbar aus (siehe Lichtreflex im Auge).

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Der zweite Reflektor ist relativ „kostspielig“, jedoch lohnt sich diese Anschaffung. Sie werden von den Ergebnissen begeistert sein. Es handelt sich um einen Sunbounce. Die Größe richtet sich nach dem Einsatzgebiet. Mit dem Sunbounce Pro können Sie wunderbar eine Person ausleuchten. Falls es in ihrem Geldbeutel „Mau“ aussieht greifen Sie zum Sunbounce Mini, in vielen Fällen wird er vollkommen ausreichen. Wichtig dabei ist die Bespannung. Die wohl angenehmsten Ergebnisse werden Sie mit der Zebra-Bespannung (Gold-Silber) erzielen. Wollen Sie „reines“ Sonnenlicht simulieren greifen Sie zur Silber-Bespannung. Von der reinen Gold-Bespannung rate ich ab – das Bild wird „gelbstichig“, bzw. „zu“ warm. Das können Sie zur Not auch in Photoshop simulieren.

So nach diesen Erkenntnissen werden Sie Ihre Bildqualität in der Available Light Photographie sichtlich steigern.

Und noch EINS – TRAUEN SIE SICH – Ziehen sie den REFLEKTOR aus der Tasche – nein, Sie werden sich nicht blamieren – im Gegenteil die herumstehenden Leute werden neugierig gucken was Sie da machen – auch wenn Sie in Venedig sind. Ihre Ergebnisse werden sich von den Ergebnissen der anderen Fotografen, die nicht mit einem Reflektor gearbeitet haben, deutlich abheben.

Hier sehen Sie den Einsatz vom Sunbouncer Pro – dieser steht links und reflektiert die von rechts einstrahlende Sonne. Das Model wurde bewusst in den Schatten gestellt. Dadurch erhält man ein schönes Licht- und Schattenspiel. Sie sollten das Model in der Regel immer in den Schatten stellen und es dann mit dem Reflektor ausleuchten.

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Ich hoffe Sie werden mit der Anschaffung viel Freude habe und sich dadurch bildtechnisch weiterentwickeln.

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