Jahr 2010

Tip 1: Die Leuchtkraft im Bild erhöhen!

1. Hintergrundebene duplizieren
2. Das Duplikat auf den Modus “Farbig abwedeln” stellen
3. Deckkraft 100%; Fläche auf ca. 10-20 % stellen - je nach Gusto

leuchtkraft_003

Achtung:

Bitte nicht die Deckkraft auf 10-20% stellen - das hat nicht den selben Effekt !!!

Tip 2: Mein erster Auftrag - was nehme ich mit - was brauche ich unbedingt

Da steigt man in die Photographie ein und ehe man sich umschaut,  schon trudelt der erste Auftrag ein.
Ooooh mein Gott - Panik bricht aus! Kann ich das? Was nehme ich mit?

Nur ruhig Blut - nicht nervös werden - das kriegen wir alles hin - einfach strukturiert denken!
Einfach die unten stehende Liste abchecken und der Auftrag klappt!

1. funktionsfähige Digitalkamera (Am Besten zu Hause noch schnell ein Bild machen und schauen, ob in der Kamera das Bild zu sehen ist - wichtig ist, auf die Wiedergabe-Taste drücken - nicht das man aus Versehen die Speicherkarte nicht eingesetzt hat.)

2. Speichkarten (Sie sollten mindestens eine Ersatzkarte dabei haben - zwei wären vom Vorteil - 8 GB pro Karte ist ideal.)

3. geladene Akkus (Sie sollten immer einen Ersatzakku haben - beide vollständig geladen)

4. Aufsteckblitz (Falls Ihre Kamera keine eigenen Blitz hat, sollten Sie immer einen Aufsteckblitz dabei haben - der Aufsteckblitz ist immer vorteilhafter gegenüber dem kameraeigenen Blitz.)

5. Akkus für den Aufsteckblitz (bewährt haben sich die Eneloop-Akkus - Prädikat empfehlenswert - Ersatzakkus können nicht schaden.)

6. Objektive: Je nach Auftrag - am Besten den Umfang von 24 mm bis 200 mm (Vollformat) abdecken.

7. Tasche (Die Tasche sollte so groß sein, dass das ganze Equipment hineinpasst)

8. Reinigungstücher (Um den Staub von der Linse zu entfernen - keine feuchten Reinigungstücher verwenden)

So mit den acht Punkten haben Sie das Gröbste abgedeckt. Jetzt kommen noch ein paar Dinge, die sich als nütztlich erwiesen haben.

Sonstiges:
Stativ
Lederlumpen (Sollte es mal feucht werden, kann man den Lederlumpen über das Objektiv und die Kamera legen und alles bleibt trocken - diesen Tip habe ich von Wilhelm Harlander bekommen - Danke Willi)
blanko Model-Release-Vertrag
Visitenkarten
Stift
Polarisationsfilter
Five-in-One Reflektor faltbar
Graukarte
Mini-Bouncer (California Sunbouncer)

Tip 3: Sattes Schwarz

Manchmal möchte man einem Bild so den letzten Schliff geben - es soll irgendwie knackiger aussehen - dazu eignet sich die hervorragend die Selektive Farbkorrektur.

1. Einstellungsebene Selektive Farbkorrektur

2. Die Farbe “Schwarz” im Dialogmenü öffnen

3. Den Regler Schwarz auf ca. +5-10% stellen.

4. Die Deckkraft der Einstellungsebene nach Gusto reduzieren

selektive-farbkorrektur

Tip 4: Welchen Buchstaben hätten’s denn gern?

Die heutigen Digitalkameras bieten eine Menge Möglichkeiten und erleichtern das Fotografieren ungemein.

Die meisten Leute unterschätzen die Automatiken in der Kamera – und gerade wenn man am Anfang der Photographie steht, sollte man die Automatiken nutzen.

In der Regel hat die Kamera folgende Buchstaben: P; AV; TV; M

P für Profi
AV für Available Light
TV für Tempo
M für Master of Disaster

….die Wahrheit ist jedoch eine Andere….

Heute nehmen wir mal „P“ für Profi.

Wenn Sie ganz am Anfang stehen, es schnell gehen muss, oder sie einfach mit der Situation überfordert sind, zögern sie nicht – drehen sie den Regler auf „P“ (Programmautomatik) – es ist keine Schande – ich habe schon viele Profis gesehen, die mit „P“ arbeiten – warum nicht, wenn die Ergebnisse gut sind – warum soll man nicht die Technik nutzen, die man in der Kamera hat. Sie werden erstaunlich gute Ergebnisse erhalten. Der Nachteil in diesem Modus liegt lediglich daran, dass sie weder die Zeit noch die Blende bestimmen können – lediglich die ISO-Zahl (Empfindlichkeit des „Films“) können Sie und müssen sie auch verändern. Um sicher mit diesem „Buchstaben“ umgehen zu können, achten Sie unbedingt auf folgende Regel: Niemals unter 1/60 Sekunden aus der Hand !!! (Falls Sie scharfe Bilder haben wollen) Ich empfehle die altbekannte Regel, die Verschlusszeit anhand des Objektivs zu bestimmen.

14mm = 1/60 Sek.
24mm = 1/60 Sek.
50mm = 1/60 Sek.
85mm = 1/125 Sek.
100mm = 1/160 Sek.
150mm = 1/200 Sek.
180mm = 1/250 Sek.
200mm = 1/250 Sek.
500mm = 1/500 Sek.

Dies sind Erfahrungswerte die ich in den Jahren gesammelt habe – natürlich können Sie mit der Zeit andere Werte erzielen, vor allem bei Objektiven mit Bildstabilisator – aber glauben Sie mir, mit diesen Richtwerten werden Sie in der Regel scharfe Bilder bekommen.

Tip 5: Auf die schnelle Mal ein schickes Schwarz-Weiß!

Photoshop bietet ja unzählig viele Möglichkeiten der Schwarz-Weiß-Umwandlung, aber welche ist die Beste? Die Frage lässt sich nur schwer beantworten, denn man kann stundenlang ein Bild bearbeiten um ein „perfektes“ Schwarz-Weiß-Bild zu erhalten.

Manchmal genügt jedoch eine Variante, die sehr schnell zu eine guten Ergebnis führt.

1. Einstellungsebene Verlaufsumsetzung (dabei muss beachtet werden, dass Schwarz die Vordergrundfarbe und Weiß die Hintergrundfarbe ist – sollte es mal genau verkehrt rum sein, kann man einfach den Haken im Dialog auf umkehren setzen)
2. Danach wird der Modus der Einstellungsebene Verlaufsumsetzung auf Farbton gestellt.

Das war’s – erstaunlich das Ergebnis, nicht wahr?

Als Alternative kann man natürlich den Modus auf „Normal“ belassen, jedoch kommen die Strukturen im Bereich der Tiefen im Modus „Farbton“ besser zur Geltung.

schwarz-weiss

Tip 6: Heute nehmen wir mal „AV“ für Available Light

Nachdem wir nun das „P“ für Profi kennen gelernt haben, kümmern wir uns um „AV“.
Hier wird das ganze schon professioneller – der erste Denkprozess kann gestartet werden.

Welche Bildwirkung möchte ich im Bild erreichen?

Mit „AV“ geben Sie der Kamera die gewünschte Blende vor – das heißt, Sie sagen der Kamera wie „viel“ sie „scharf“ stellen soll. Die so genannte Schärfentiefe, bzw. Tiefenschärfe.

Blende 2.8 bedeutet – das Gesicht ist scharf und der Hintergrund unscharf.
Blende 11.0 bedeutet – das Gesicht und der Hintergrund sind scharf.

Sie können somit die Schärfe bei „großer“ Blende (2.8) punktuell im Bild setzen – man spricht in der Regel von „Offenblende“.
Die Schärfe bei „kleiner“ Blende (11.0) wird somit über einen ganzen Bereich im Bild gesetzt.

Der Vorteil bei „AV“ liegt darin, dass man sich über die Verschlusszeit keine Gedanken machen muss, da diese von der Kamera automatisch berechnet und festgelegt wird.

Die ISO legen Sie nach wie vor zu Beginn fest. Aber Achtung denken Sie an die Mindestverschlusszeiten von Tip 4, wenn sie diese beachten, werden Sie mit „AV“ eine Menge Spaß haben – entfalten Sie Ihre Kreativität!

Tip 7: Schicker Rahmen - ruck zuck

Heute zeige ich euch einmal wie man in nur ein paar Klicks einen schicken Rahmen bastelt ohne dabei die Bildgröße zu ändern. Kritiker werden jetzt laut aufschreien - DAS GEHT NICHT - DAS BILD WIRD KLEINER - na und !!! Diese minimale “Verkleinerung” kann man mit gutem Gewissen vertreten. Ein dezenter Rahmen wirkt oft besser als ein “überheblicher” dicker Rahmen.

Das Beispiel gilt für ein 900×600 Bild. Solltet Ihr größere Bilder haben, müsst Ihr natürlich die Werte dementsprechend vergrößern - wichtig ist die Technik - nicht der Wert.

1. Hintergrundebene doppelklicken - es erscheint ein Fenster - hier einfach auf OK klicken.

2. Auf die Ebenenminiatur in der Ebenenpalette doppelklicken.
Dadurch kommt Ihr in den Ebenenstil.

3. Einen Haken bei Kontur setzen und dort folgende Werte eingeben
(Größe 3; Position Innen; Füllmethode Normal; Farbe “….hier muss man die gewünschte Farbe auswählen…z.B. “ffffff”")

rahmen

That’s it !!!

Tip 8: Heute nehmen wir mal „TV“ für Tempo

Nachdem wir nun das „P“ für Profi und „AV“ für Available Light kennen gelernt haben, kümmern wir uns nun um „TV“. Ein weiterer Denkprozess wird gestartet.

Welche Bildwirkung möchte ich im Bild erreichen?

Mit „TV“ geben Sie der Kamera die gewünschte Zeit vor – das heißt, Sie sagen der Kamera ob eine Bewegung eingefroren werden soll, oder nicht. Das wohl beliebteste Beispiel ist wohl das Wasser.

Verschlusszeit 30 Sek. bedeutet, dass das Wasser weich wie ein „Nebelschleier“ auf dem Bild wirkt.
Verschlusszeit 1/2000 Sek. bedeutet, dass das Wasser hart wie „Perlen“ auf dem Bild wirkt.

Bitte beachten Sie hier unbedingt Tip 4 aus dem November.

Der Vorteil bei „TV“ liegt darin, dass man sich über die Blende keine Gedanken machen muss, da diese von der Kamera automatisch berechnet und festgelegt wird. Das bringt aber auch einen gestalterischen Nachteil, da bei guten Lichtverhältnissen die Kamera eine kleine Blende wählen wird (hohe Blendenzahl) und somit das Bild von Vorne bis Hinten scharf ist.

Die ISO legen Sie nach wie vor zu Beginn fest. Meistens wird „TV“ beim Sport verwendet, da hier das Tempo eine Rolle spielt. ;-)

Tip 9: Faszinierende Augen

Manchmal sieht man in Zeitschriften faszinierende Augen - vor allem die der weiblichen Models wirken fast schon “künstlich”. Ich vermute ja fast, dass die Retuscheure eine Datenbank voller Augen haben, die sie je nach gefragtem Typ in das Bild retuschieren. Oder sie malen etwas im Auge herum.

Wie das geht zeige ich euch heute mal - mit ein paar Pinselstrichen könnt Ihr in Zukunft ebenfalls faszinierende Augen kreieren.

1. Hintergrund kopieren

2. Das Bild auf ca. 300% zoomen und zuerst mit dem Aufheller “Dodge-Tool” mit einem Pinsel (Härte 0%; Größe 1-2 Pixel nur die Lichter) in der Iris feine Linien von der Pupille nach Aussen ziehen. Dabei solltet Ihr die Deckkraft des Pinsels auf ca. 20% stellen. Immer schön im Kreis herum feine Striche ziehen. Mit etwas Übung geht das Ruck-Zuck.

3. Danach erstellen wir wieder eine Ebenemaske (schwarz) - alles ausblenden und zeichnen mit einem weißen Pinsel nur die Iris frei - die Deckkraft dieser Ebene kann dann wieder etwas justiert werden.

4. Nach erfolgreichem malen kann man als Finishing (mehr Glanz) mit dem Aufheller “Dodge-Tool” bei einer Deckkraft von ca. 15%, diesmal jedoch die Auswahl Mitteltöne, erreichen. Hier solltet Ihr die Pinselgröße auf die Augengröße einstellen (Puppillie + Iris).

So, das war’s.

Tip 10: Reflektor „Fluch“ oder „Segen“

Es gibt Anschaffungen, die sich wirklich für einen Fotografen lohnen - ein Muss ist hier ein Reflektor. Aber welchen Reflektor brauche ich wirklich?
Das hängt natürlich vom Einsatzgebiet ab. Im Makrobereich werden Sie kaum mit einem riesengroßen Reflektor arbeiten und bei einer Ausleuchtung einer ganzen Person werden Sie kaum mit einem kleinen Reflektor vernünftige Ergebnisse erzielen können.

Deshalb empfehle ich zwei Reflektoren. Kaufen Sie sich zuerst einen 5’ in 1 Reflektor. Diesen Reflektor können Sie zusammenfalten und in ihren Fotorucksack stecken. Ich persönlich benutze den MultiDisc Reflektor von Photoflex, mit dem ich nur positive Erfahrungen gesammelt habe. Natürlich steht es Ihnen frei auch eine andere Marke zu kaufen, achten sie jedoch auf die „Leuchtkraft“ der reflektierenden Fläche. Lassen Sie die Finger weg von den „Billig“-Reflektoren – meistens können sie diese nach einem Jahr im Gebrauch wegwerfen. Nehmen Sie im Fachgeschäft ihrer Wahl Zeit und testen sie die Reflektionskraft, schließlich wollen Sie doch ein schönes Licht erhalten.

Hier sehen Sie ein Ergebnis vom Einsatz des 5’ in 1 Reflektors in Venedig. Die Sonne stand gut und mein Fotokollege Bertl http://www.foto-jost.de/ leuchtet von rechts die Masken wunderbar aus (siehe Lichtreflex im Auge).

scaramouche

Der zweite Reflektor ist relativ „kostspielig“, jedoch lohnt sich diese Anschaffung. Sie werden von den Ergebnissen begeistert sein. Es handelt sich um einen Sunbounce. Die Größe richtet sich nach dem Einsatzgebiet. Mit dem Sunbounce Pro können Sie wunderbar eine Person ausleuchten. Falls es in ihrem Geldbeutel „Mau“ aussieht greifen Sie zum Sunbounce Mini, in vielen Fällen wird er vollkommen ausreichen. Wichtig dabei ist die Bespannung. Die wohl angenehmsten Ergebnisse werden Sie mit der Zebra-Bespannung (Gold-Silber) erzielen. Wollen Sie „reines“ Sonnenlicht simulieren greifen Sie zur Silber-Bespannung. Von der reinen Gold-Bespannung rate ich ab – das Bild wird „gelbstichig“, bzw. „zu“ warm. Das können Sie zur Not auch in Photoshop simulieren.

So nach diesen Erkenntnissen werden Sie Ihre Bildqualität in der Available Light Photographie sichtlich steigern.

Und noch EINS – TRAUEN SIE SICH – Ziehen sie den REFLEKTOR aus der Tasche – nein, Sie werden sich nicht blamieren – im Gegenteil die herumstehenden Leute werden neugierig gucken was Sie da machen – auch wenn Sie in Venedig sind. Ihre Ergebnisse werden sich von den Ergebnissen der anderen Fotografen, die nicht mit einem Reflektor gearbeitet haben, deutlich abheben.

Hier sehen Sie den Einsatz vom Sunbouncer Pro - dieser steht links und reflektiert die von rechts einstrahlende Sonne. Das Model wurde bewusst in den Schatten gestellt. Dadurch erhält man ein schönes Licht- und Schattenspiel. Sie sollten das Model in der Regel immer in den Schatten stellen und es dann mit dem Reflektor ausleuchten.

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Ich hoffe Sie werden mit der Anschaffung viel Freude habe und sich dadurch bildtechnisch weiterentwickeln.

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Bildpositionierung

Die Bildgestaltung ist das A und O in der Photographie.

Bei vielen Bildern werden die wichtigen Bildelemente im sogenannten goldenen Schnitt positioniert.
Nicht immer hat man die Zeit ein Bild bei der Aufnahme optimal auszurichten - doch mit Hilfe von Photoshop lässt sich die Positionierung des Bildelements kinderleicht verschieben und ganz ohne Pixelverlust. Wie das geht erfahrt Ihr hier:

Zuerst öffnen wir das zu bearbeitende Bild (hier eine wunderbare Rose):

bildpositionierung_1

Nun erstellen wir eine Ebenenkopie. Dazu drücken wir STRG+J

Auf diese Ebene wird der Verschiebungsfilter (Offset) angewendet. Diesen findet Ihr unter den sonstigen Filtern.

bildpositionierung_2

In unserem Beispiel habe ich die Rose um 140 Pixel nach rechts verschoben. Somit habe ich sie aussermittig gesetzt und ungefähr in den goldenen Schnitt gelegt. Ich mache das ganz nach Geschmack. Das Problem was jetzt dabei entsteht ist, dass man das untere Bild sieht und eine hässliche Kante und Bildüberlappung entsteht. Um dieses Problem zu lösen bediene ich mich dem Rechteck-Auswahlwerkzeug und ziehe von oben nach unten ein Rechteck auf, ohne dabei das Blatt der Rose zu berühren.

bildpositionierung_3

Jetzt kommt der Clou an der Geschichte. Wir drücken nun STRG+T (frei transformieren).
Man erhält nun “Anfasser” mit denen man die Auswahl verzerren kann. Ich bediene mich am linken mittleren Anfasser und ziehe diesen leicht über den Bildrand hinaus.

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Wie durch ein Wunder verschwimmt der Hintergrund recht angenehm. Natürlich ist er verzerrt, deshalb eignet sich diese Methode am Besten bei glatten Hintergründen - aber auch in unserem Bespiel wird man die Verzerrung am Endergebnis (ohne Vorkenntnis des Ursprungsbildes) nicht erkennen.

Nun drücken wir STRG+D und heben somit die Auswahl auf. Es kann vorkommen, dass eine senkrechte etwas dunkle Linie stehen bleibt. Um diese zu beheben geht man wie folgt vor:

bildpositionierung_5

Dazu wählen wir das Ausbesserungswerkzeug (ich nenne es die Klammer) und ziehen um die Linie eine Auswahl herum. Nun schieben wir die Auswahl ganz einfach nach links und lassen die Maus los und schon verrechnet Photoshop die Linie und wir haben ein wunderbares Ergebnis.

bildpositionierung_6

Jetzt können wir wieder mit den Augensymbolen in der Ebenenpalette das Vorher/Nachher-Spielchen machen.

Ich denke das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Als Variante kann man bei etwas schwierigerem Hintergrund die Transformierung auch individuell vornehmen.

Damit kein Strich beim transformieren entsteht, kann man eine weichere Auswahlkante wählen - ich wollte jedoch hier das Arbeiten mit dem Auswahlwerkzeug kurz zeigen.

Viel Spaß beim Ausprobieren

euer Alexander Dacos

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Farbstich entfernen

Die einfachste Methode einen Farbstich zu entfernen.

Dieses Tutorial eignet sich vor allem bei Portraits.
Bei den meisten Portraits erkennt man in den Hauttönen einen Rotstich im Bild.
Um sich von diesem Rotstich ohne großen Aufwand zu entledigen, greife ich hier zu einem einfachen Trick.

Als erstes öffnen wir das zu bearbeitende Bild:

Jetzt werden wird das Bild entsättigen. Dies kann man entweder über die Einstellungsebenen machen, oder man macht es über das Menue. Die Entsättigung erfolgt jedoch nur soweit, wie man noch etwas Farbe im Bild erkennen kann. Das heißt, dass man nicht komplett entsättigt. Dies ist von Bild zu Bild unterschiedlich. Bei diesem Bild habe ich einen Wert von “-70″ genommen.

Nach erfolgreicher Entsättigung des Bildes müssen wir das Bild nun wieder sättigen. Die Sättigung kann wieder über die Einstellungsebenen oder über das Menue gemacht werden. Jedoch wird das Bild nur um 10 Punkte weniger gesättigt. Bei diesem Beispiel liegt der Wert bei “+60″.

So, das wars. Fertig.

Einige Kritiker unter euch werden natürlich fragen - was soll das?
Warum entsättigt man das Bild nicht einfach um einen Wert von “-10″?

Ganze einfach - Photoshop baut die Farbe auf der Basis der entsättigten Ebene NEU auf.
Das Ergebnis ist ein anderes.

Probiert es einfach aus - ihr werdet verblüfft sein.

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Haare färben

Dunklen Haaransatz bei blonden Haaren nachfärben.

Nicht immer kann man vor einem Shooting zum Friseur gehen. Deshalb zeige ich Euch heute wie man den Haaransatz ganz einfach in Photoshop nachfärben kann.

Als erstes öffnen wir das Bild und erstellen eine neue leere Ebene.

Haare_1

Nun nehmen Sie einen weichen Pinsel und wählen mit gedrückter ALT-TASTE die gewünschte Haarfarbe im Bild aus, mit der Sie den Ansatz färben wollen. Wählen Sie bitte dafür eine nicht zu helle Farbe aus. Setzen Sie nun die Sättigung “S” auf ca. 20-30%.

Haare_2

Als nächsten Schritt stellen Sie den Ebenenmodus auf “Screen” (negativ multiplizieren) um und beginnen mit dem weichen Pinsel bei 100% Deckkraft über den dunklen Haaransatz zu malen. Achten Sie darauf, dass Sie nicht ins Gesicht malen. Falls es doch mal passieren sollte, können Sie auf der “Malebene” die Farbe wieder mit dem Radiergummi entfernen. Zu guter Letzt passen Sie die Deckkraft der “Malebene” an.

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Wenn alles geklappt hat, haben Sie dem Model den Weg zum Friseur gesparrt und obendrein haben Sie ein gutes und vor allem schnelles Ergebnis erzielt.

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Web-Komprimierung

Diese Webkomprimierung hat den Vorteil, dass die Bilder in perfekter Schärfe für die Größe 900×600 komprimiert werden und keine Artefakte oder Halos zu sehen sind.

Zuerst müssen wir den Modus ändern. Dazu gehen wir auf Bild/Modus und stellen auf Lab-Farbe um.

web-komprimierung_1.jpg

Im Lab-Modus wechseln wir wieder zur Kanalpalette und aktivieren den Kanal Lab-Helligkeit.

web-komprimierung_2.jpg

Als nächsten Schritt wählen Sie den Filter Unscharf maskieren aus und geben folgende Werte ein: Ø Stärke 400% bis 500%
Ø Radius 0,1 bis 0,2
Ø Schwellwert 0 Ich benütze in der Regel folgende Werte:
Ø Stärke 450 %
Ø Radius 0,2
Ø Schwellwert 0

web-komprimierung_3.jpg

Nach dem wir nun das erste Mal geschärft haben müssen wir noch die Farbkanäle a und b in doppelter Schärfestärke weich zeichnen, um Halos und Artefakte zu vermeiden. Klicken Sie bitte mit der linken Maustaste auf den a Kanal. Drücken Sie nun die Hochstelltaste Ihrer Tastatur und halten Sie diese fest. Jetzt klicken Sie auf den b Kanal und schon sind beide Kanäle markiert. Wenn Sie die beiden Kanäle markiert haben wählen Sie den Gaußschen Weichzeichner mit folgendem Wert an:

Ø Radius 0,2 bis 0,4
Ø Mein Wert liegt somit bei 0,4 Eben je nachdem wie stark Sie vorher geschärft haben.

web-komprimierung_4.jpg

Nun beginnt die eigentliche Komprimierung. Sie nehmen bei der Breite (falls es ein Foto mit Querformat ist, was in der Regel ja der Fall ist) 600 Pixel weg. In meinem Fall habe ich das Foto von 3504 Pixel auf 2904 Pixel reduziert (bei einem Hochformatbild nehmen Sie von der Höhe die 600 Pixel weg). Und bestätigen die Komprimierung.

web-komprimierung_5.jpg

Jetzt wiederholen Sie einfach nur die Schritte, bis Sie auf die gewünschte Größe kommen. Wenn alles geklappt hat, haben Sie nun ein komprimiertes Bild mit absoluter Schärfe ohne Halos und Artefakte. Wenn Ihnen das Bild zu scharf ist, verringern Sie die Stärke von 0,2 auf 0,1. Eine Komprimierung in 400 Pixel schritten halte ich persönlich für überflüssig ist aber auch möglich. Zu guter Letzt sollten Sie das Bild wieder in den RGB Modus setzen. Sollte Ihnen das Bild zu scharf erscheinen, können Sie das verkleinerte Bild mit dem Gaußschen Weichzeichner wieder um 0,1 bis 0,5% weichzeichnen.

Viel Spass beim Ausprobieren

Euer Alexander Dacos

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Blog

Hier findet Ihr in Kürze ein paar News und kleine Photoshop-Tutorials.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen und Ausprobieren.

Euer Alexander Dacos

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